Griechische Geschichte: Griechenland
ist ein Land mit einer grossen antiken Geschichte. Ausgrabungen
haben aufgezeigt, dass die ersten Siedlungen aus der paleolithischen Ära
(11000-3000 v. Chr.) stammen. Im zweiten Jahrtausend v. Chr.
entstanden in Griechenland die grossen Kulturen der Minoer
(2600 – 1500 v. Chr.), der Mykener (1500 – 1150
v. Chr.) und die Kykladen-Kultur auf den griechischen Inseln
im Zentrum der Ägäis.
Die Klassische Periode der griechischen Geschichte (6. – 4. Jh. v. Chr.)
waren die Goldenen Jahre sowie die weltbekanntesten; in dieser Periode lebten
die grössten Philosophen und Mathematiker.
Danach folgten in der griechischen Geschichte viele Einwanderer und Eroberer:
die Makedonier liessen ein starkes Reich entstehen, gefolgt von den Römern
und dem byzantinischen Reich, welches mit der Invasion der Türken endete.
Die osmanische Herrschaft dauerte 400 Jahre an, die für die Einwohner des
ehem. byzantinischen Reiches dunkle Jahre waren. Sie wollten ihre Freiheit, sodass
die Menschen des griechischen Gebietes Revolten gegen die türkischen Erpresser
organisierten.
Der Unabhängigkeitskrieg begann im Jahr 1821 auf dem Peloponnes und endete
im März 1831 mit der Gründung des neuen unabhängigen griechischen
Staates. Einige Jahre später wurde von den griechischen Kräften eine
Monarchie gegründet. Die Griechen wählten Eleftherios Venizelos als
ihren Premierminister; doch nur einige Jahre später wurde er ermordet. Es
folgte ein Zivilistenkrieg sowie die furchtbaren deutschen und italienischen
Besatzer und die Dikatur von Metaxas (1967), die im Jahr 1974 zu Ende ging. All
dies in der griechischen Geschichte gibt Aufschluss über die Leidensjahre
der Bewohner, die sehr oft für ihre Freiheit kämpfen mussten. |