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Zum
Glück
wurden die zerstörten, venezianischen
Gebäude im gleichen Stil wiederaufgebaut
und Vathy wird durch ein Gesetz, das
1978 verabschiedet wurde, und jede
Erbauung, die vom traditionellen Architekturstil
abweicht, verbietet, als eine traditionelle
Siedlung betrachtet.
Einige interessante
Sehenswürdigkeiten
in Vathy sind die wunderschönen
Häuser von G. Karavias und G.
Drakoulis, die Kirche von Agios Georgios
(Heiliger Georgios), die schöne,
restaurierte Kathedrale, die der Escheinung
der Jungfrau gewidmet ist, mit ihrer
wunderbaren holzgefertigten Ikonenwand,
das archäologische Museum, das
eine Sammlung von verschiedenen Funden
aus der geometrischen, mykenischen
und korinthischen Periode beherbergt
sowie das Geburtshaus des griechischen
Helden des Unabhängigkeitskrieges
Odysseus Androutsos.
Als Hauptstadt ist Vathy das administrative,
kulturelle und wirtschaftliche Zentrum
der Insel und hat Grund- und Hochschulen,
ein Stadion, ein medizinisches Zentrum,
ein Theater, eine Bibliothek und Filialen
der National-, Wirtschafts- und Landwirtschaftsbank
von Griechenland.
Ebenfalls befinden
sich in Vathy ein Auftankservice für Jachten,
Autowerkstätten für Autos
und Motorräder und eine Tankstelle.
Einige
Hotels und jede Menge Zimmervermietungen
machen das Dorf komplett und eine grosse
Auswahl an Tavernen, Cafe’s und
Nachtclub sind an der Hafenpromenade
zu finden. |
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Perhori liegt
3 km südlich von Vathy und ist
kleines Dorf in der Inselmitte, welches
auf einem Hügel, 300 m oberhalb
von Vathy, erbaut ist und bietet
einen atemberaubenden Blick auf das
Meer und die Insel.
Dieses wunderschöne
Dorf ist noch als landwirtschaftliches
Dorf tätig (das aktivste Dorf
von Ithaka), welches exzellentes,
qualitatives Olivenöl, verschiedenen,
schmackhaften Käse und guten
Wein herstellt, durch den das Dorf
bekannt ist und Ende August ein Weinfest
organisiert. Exzellente Tavernen,
hübsche
Cafe’s und viele Zimmervermietungen
kann man im Dorf Perahori finden. |
Paleohora,
was Altes Dorf bedeutet, war im Mittelalter
und zum Beginn der venezianischen
Periode die Hauptstadt der Insel.
Alte Ruinen sind im Dorf erhalten
geblieben, die von Einwohnern stammen,
welche Mitte des 16. Jh. das Dorf
verliessen und in die Küstenregionen
der Insel zogen, als die Piratenüberfälle
weniger wurden. Die Häuser in
Paleohora wurden aus Holz und Steinen,
mit kleinen Fenster, wie kleine Festungen
erbaut, um sich vor den Piraten zu
schützen.
Die Häuser sind
nicht sehr nah aneinander gebaut
worden, wie die meisten befestigten
Dorfhäuser, da die Einwohner
von verschiedenen Orten kamen und
sich gegenseitig nicht vertrauten. Das
einzigste, was vom Dorf übriggeblieben
und sehr interessant ist, anzuschauen,
sind die Ruinen dieser Häuser
und alte Kirchen mit schönen,
byzantinischen Fresken. |
Anogi (Oberes
Land) ist eines der ältesten
Dörfer auf Ithaka und liegt
16 km nordwestlich von Vathy auf
einer Höhe von 500 m. Ebenfalls
ist es die zweitwichtigste, mittelalterliche
Siedlung der Insel und hat eine wunderbare,
restaurierte, byzantinische Kirche,
die die Erscheinung der Jungfrau
darstellt und ihr gewidmet ist. Anogi
wurde im Mittelalter gegründet
und nach dem 16. Jh. zogen die meisten
Einwohner an die Küste, d. h.
in die Gebiete Stavros und Kioni,
was bedeutet, das heute nicht mehr
als 100 Menschen dort leben, die
die Bräuche und einen Dialekt,
der von den Venezianern stammt, haben. Im Dorf ist die Kirche der Panagia
(Jungfrau) sehenswert, die interessante
Fresken hat. Genau oberhalb kann
man die Ruinen des alten Dorfes besichtigen. Anogi war einst ein Hauptdorf von
Ithaka, ist heute abgeschieden, mit
nur ein paar Einwohnern, fast wie
eine Geisterstadt. Aus diesem Grunde
gibt es nur wenige Zimmer, die man
mieten kann und ein Cafe, wo man
auch essen kann.
Auch sehr sehenswert
sind die enormen Felsen mit unglaublichen,
verschiedenen Formen, die das Dorf
umgeben und eine magische, ungewöhnliche
Atmosphäre schaffen, so, als
wäre man auf einem anderen Planeten.
Der bekannteste und imposanteste
Felsen, ist der Felsen Irakles (Herkules),
der 8 m hoch und östlich von
Anogi steht; seine eigenartige Form
und die symmetrischen Furchen auf
seiner Oberfläche machen den
Eindruck, als sei er eine Skulptur,
die von einem talentierten Künstler
kreiert wurde. |
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Die
malerische, traditionelle Siedlung
Kioni liegt südöstlich auf
Ithaka, 25 km von Vathy entfernt, in
einer grünen Umgebung von unglaublicher
Naturschönheit.
Sie ist wie ein
Amphitheater an den Hängen eines
Berges erbaut, mit kleinen, weissen
Häusern, die Ziegeldächer
haben und es gibt einen hübschen,
kleinen Hafen, wo kleine Fischerboote
festgemacht sind.
Das
Dorf wurde Ende des 16. Jh. von den
Leuten gegründet, die im Bergdorf
Anogi wohnten. |
Nur
ein paar Häuser überstanden
das Erdbeben von 1953, die wenigen,
die übriggeblieben sind,
sind sehr interessant und haben die
architektonischen Eigenschaften der
Renaissance.
Heute ist das kleine
Paradies ein gut besuchtes und modernes
touristisches Gebiet mit vielen Cafe’s und
Tavernen am hübschen Hafen,
vielen Jachten, die täglich
neu ankommen, vielen Zimmervermietungen,
Bootsvermietungen und kleinen Läden. |
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| Diese
wunderschöne Küstensiedlung
Frikes ist an der Ostküste von
Ithaka, 20 km von Vathy entfernt,
am Anfang der langen, schmalen Bucht,
gebaut.
Das Dorf wurde nach dem 16.
Jh. von den Einwohnern von Anogi
und Stavros gegründet. Nur etwa
100 Einwohner leben noch ständig
in Frikes, die Einwohnerzahl steigt
in den Sommermonaten, der touristischen
Periode, an. Der malerische Hafen
von Frikes liegt direkt in der Bucht
und ist von kleinen Häusern umgeben
sowie befinden sich die Fischerboote
der Dorfbewohner dort bzw. im umliegenden
Gebiet; im Sommer fährt von
hier aus eine Fähre nach Kefalonia
und Lefkas. |
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| Frikes
bietet viele schöne Tavernen und
Geschäfte, die sich an der Promenade
befinden, ein modernes Hotel, verschiedene
Cafe’s, Restaurants und einen
Nachtclub, der sich im Freien befindet
und nur im Sommer geöffnet ist
und man die Möglichkeit hat, zu
essen und zur Live-Musik die ganze
Nacht zu tanzen. |
Exogi
(Aussenland) ist eines der ältesten
Dörfer auf Ithaka und liegt
20 km nördlich von Vathy an
den Hängen des homerischen Berges
Neion, auf einer Höhe von 340
m und wird von einer grünen
Landschaft umgeben.
Das malerische
Dorf wurde wie ein Amphitheater erbaut
und bietet einen wundervollen Blick über
die Bucht und das Meer. Exogi war
im Mittelalter und dem Anfang der
venezianischen Periode eines der
Hauptdörfer, was gut
geschützt vor den Piraten war;
als die Piratenüberfälle
nachliessen, zogen die Dorfbewohner
an die Küste und gründeten
die Dörfer Stavros und Platrithias.
Die
Hauptkirche von Exogi, die hübsche Kirche der Agia Marina
feiert ihren Festtag am 17. Juli
mit Live-Musik, Essen, Wein und Tänzen
auf dem wunderschönen Hauptplatz
des Dorfes. Einige Zimmervermietungen
und Cafe’s
stehen im traditionellen und charmanten
Dorf Exogi zur Verfügung. |
Stavros (Kreuz)
ist die Hauptstadt des Nordteils
von Ithaka und die Hauptverbindung
zu den Dörfern in der umliegenden
Region. Es liegt 17 km von Vathy
entfernt, liegt am Fusse des Neritos-Hügels
auf einer Höhe von 110 m über
dem Meer und überblickt die
Polis-Bucht, den Kanal und die Insel
Kefalonia.
Zur Gemeinde Stavros gehören
auch die kleinen Siedlungen Pilicata
und Kalyvia. Stavros wurde im 16.
Jh. von den Einwohnern der Bergdörfer Anogi
und Exogi gegründet, da die
Angriffe der Piraten zurückgingen. Sehenswert
in Stavros sind die wunderschönen Kirchen von Sotiris
(Erlöser), Agia Varvara und
Zoodochos Pigi, eine schöne
Büste von Odysseus, die auf
dem Zentralplatz des Dorfes steht
und ein paar traditionelle Häuser,
die das Erdbeben von 1953 überlebt
haben sowie das venezianische Tzovanatos-Haus.
In
Stavros gibt es eine Menge Tavernen,
Cafe’s, Zimmervermietungen,
Geschäfte sowie einen Arzt und eine Post. Eine
Strasse des Dorfes führt
zur malerischen Polis-Bucht mit ihrem
hübschen Hafen; links der Küste
befindet sich die Grotte von Loizos,
die in der antiken Zeit als Tempel
der Verehrung der Nymphen und Odysseus
genutzt wurde. Ausgrabungen in der
Grotte haben verschiedene Werkzeuge,
Töpfe, Gegenstände des
täglichen Bedarfs, die zur Götterverehrung
genutzt wurden, ans Licht gebracht
und sind alle im archäologischen
Museum von Stavros ausgestellt. |
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