die
Insel den Namen der Nymphe.
Archäologische
Ausgrabungen haben bewiesen, dass die Insel seit
der Paläolithischen Ära (7. – 4.
Jh. v. Chr.) bewohnt war und dass Korfu während
dieser Periode ein sehr wichtiges wirtschaftliches
Zentrum und die Einwohner die Phoenicianer waren.
Die Eretreander aus Evia waren die ersten griechischen
Siedler der Insel, zogen während des 8. Jh.
dorthin; wurden von einer Gruppe Flüchtlingen
aus Korinth verfolgt, welche eine Kolonie in Korfu
gründeten.
Die Stadt der Insel, diese war
schon die Hauptstadt, handelte mit allen Städten
der Adria, wurde ein bedeutendes Wirtschaftszentrum,
eine starke Kraft, eine wichtige Kolonialstadt
und wurde von Korinth unabhängig; seitdem
starteten die zwei stärksten Städte einen
Wettbewerb und viele Konflikte entstanden. Korfu
bat die Athener während der wichtigen Schlacht
gegen die Korinther um Hilfe; die Athener Unterstützung
war eine von vielen Gründen des Peloponnesischen
Krieges.
Die Allianz zwischen Korfu-Stadt und Athen
dauerte ein Jahrhundert an, bis die Makedonier
(unter der Herrschaft Philip II) eine Schlacht
338 v. Chr. gewannen, eroberten Korfu und stellten
es unter ihren Schutz. Ab 300 v. Chr. wurde Korfu
aufeinanderfolgend angegriffen und von Spartern,
Illyriern und Römern erobert, welche von 229
v. Chr. bis 337 n. Chr. auf der Insel blieben. |
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Nach dem Fall
des Römischen Reiches war es in das West- und Ost-Reich
geteilt; letzteres wurde das Byzantinische Reich, wozu
die Insel Korfu gehörte.
Während
der Byzantinischen Periode, welche bis 1267 n. Chr. andauerte,
wurde Korfu regelmässig von Piraten überfallen
und von Barbariern, Gothen oder Sarakenern angegriffen.
Dann kam Korfu unter normanische Herrschaft, gefolgt
von der venezianischen. 1267 übernahm Charles von
Anjou, französischer Koenig von Sizilien, die Insel
und versuchte, die existierende orthodoxe Religion durch
die katholische zu ersetzen; die Christlich Orthodoxen
wurden verfolgt und die gesamte Kirche ging zur katholischen über.

Aber der Versuch der Umwandlung fehlte und Korfu kam
1386 wieder unter venezianische Herrschaft. Korfu blieb
von 1386 bis 1797 unter venezianischer Herrschaft, waehrend
der Rest Griechenlands unter Ottomanischer Herrschaft
war.
Während der venezianischen Zeit litt die Insel
unter vielen Piratenüberfällen.
Sie hatte eine
feudale Organisation, war in drei Klassen geteilt: die
Adligen, die Bourgeoisie und die Bürgerlichen. Viele
Sicherheiten wurden wegen der Ausbeutung der Mehrheit
durch die Adligen zerstört; die Sicherheiten wurden
unterdrückt.
Napoleon
Bonaparte eroberte Venedig und 1797 wurde Korfu ein Teil
des französischen Staates; Napoleon kam als Befreier
und verbrannte öffentlich das „Libro d’Oro“ (das
Goldene Buch), welches die Privilegien der Adligen beinhaltete. |
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die
Ionische Akademie wurde gegründet, öffentlicher Service wurde
wieder organisiert und Schulen wurden gebaut. Gleichzeitig
begannen die Engländer die Ionischen Inseln
zu besetzen und erreichten Korfu 1815, welche sie
unter ihre Herrschaft nahmen.
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Die
englische Besatzung wurde mit dem Pariser Vertrag 1815
offiziell.
Die Periode der englischen Besatzung war eine
erfolgreiche Periode für Korfu, denn die
griechische Sprache wurde offiziell, neue Strassen wurden
gebaut, die Wasserversorgung der Insel wurde verbessert
sowie ein Ausbildungssystem und die erste griechische
Universität wurden gegründet.
Trotz des Fakts,
dass Korfu nie unter der Kontrolle der Türken war,
halfen die Einwohner dem Rest Griechenlands finanziell,
welcher noch unter Ottomanischer Herrschaft war, um die
Griechische Revolution vorzubereiten und zu realisieren.
Am 21. Mai 1864 wurden die Ionischen Inseln (Korfu gehört
dazu) letztendlich Teil des neuen Griechischen Staates.
Während des 20. Jahrhunderts nahm Korfu, mit dem
Rest Griechenlands, an den zwei Weltkriegen teil und
litt unter grossen Zerstörungen: die Ionische Akademie,
die Bücherei and das Städtische Theater wurden
verbrannt und total zerstört. |