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Potamos ist das
grösste Dorf von Kythira, liegt
10 km von Agia Pelagia und 19 km von
Hora entfernt. Es ist Kythira’s
Hauptmarkt und zieht jeden Sonntag
alle Einwohner der Insel an und verfügt
auch über ein bedeutendes Einkaufszentrum
im Norden; es ist ebenfalls der Sitz
der zweitgrössten Gemeinde. In
Potamos gibt es eine Polizeistation,
das OTE-Gebäude (Telefonzentrale),
ein Krankenhaus, Apotheke, ein Büro
der Olympic Airways (Fluggesellschaft),
eine Post und eine Filiale der Nationalbank
von Griechenland.
Das unberührte und ruhige
Dorf bietet einiges zum Anschauen,
wie die Brücke aus der englischen
Zeit, die wunderschön ist sowie
die byzantinische Kirche, sie ist
dem Heiligen Theodore gewidmet, die
Kirche der Panagia (Heilige Jungfrau)
von Ilariotissa und die Kirchen von
Agios Ioannis, Agia Anastasia und
dem Erlöser (Sotiros), die durch
ihre wunderbaren Ikonen und Fresken
sehr interessant sind.
Südlich von Potamos bietet
sich der hübsche Felsenstrand
Agios Eleutherios, der von grossen
Kliffen umgeben ist, zu einer ruhigen
Badepause an. Das Dorf hat eine grosse
Anzahl an Geschäften, Hotels,
Zimmervermietungen, Restaurants und
guten Tavernen. |
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PALEOCHORA
ODER PALIOCHORA |
Paleochora
ist ein reines Juwel und einen Besuch
wert. Es ist die während der
byzantinischen Periode mittelalterliche
Hauptstadt von Kythira und war dann
unter dem Namen Agios Dimitrios bekannt.
Diese kleine Stadt wurde auf der
nordöstlichen Seite der Insel
erbaut, nordwestlich eines tiefen
Kliffs, auf dem Hügel der faszinierenden
Kako-Langadhi-Schlucht, wo sich die
zwei tiefen Canyons befinden, die
eine Tiefe von 100 m haben.
Es ist
ein perfektes Beispiel der Architektur
in Monemvasia im 13. Jh. und die Überreste,
die viel kleiner sind, im wundervollen
Mystra. Paleochora ist befestigt
und liegt tiefer als die umliegenden
Hügel,
vom Meer aus nicht sichtbar, was
sie vor Piratenüberfällen
schützte, die die Insel viele
Jahre gequält haben.
Trotz allem
hat es der angsteinjagende Pirat
Barbarossa geschafft, sie zu finden,
zerstörte die Stadt im Jahre
1537 und verkaufte alle Einwohner
als Sklaven.
Seitdem wurde die Stadt
nie wieder aufgebaut, da die Tradition
besagt, es sei ein Ort des Unglücks.
Dieser
wundervolle Ort hat eine Menge byzantinischer
Kirchen und Kapellen, wie die Kirche
der Agia Barbara oder die Kirchen
der Panagia, die alle Überreste
von Wandmalereien und Fresken besitzen. Die
Schlucht formt einen kleinen See
von grosser Schönheit und ökologischem
Wert. |
Mylopotamos ist
eines der schönsten mittelalterlichen
Dörfer von Kythira; es ist in
drei Siedlungen geteilt: Kato Hora,
Limionas und Agia Sofia. Verlockend
grün liegt es in einem bewaldeten
Tal und ist im Sommer eine Oase.
Auf dem Hauptplatz gibt es eine kleine
Kirche und ein hübsches Kafenion,
die sich unter dem Schatten der Bäume
befinden; ein Wasserfall, genannt „Neraida“ (Wassernymphe)
verschönert den Platz.
Kato
Hora ist die Siedlung mit der ältesten traditionellen
Architektur-Charakteristik der englischen
Schule und der venezianischen Festung.
Diese verlassene Festung wurde auf
die Verlängerung eines Felsens
erbaut; sie ist klein und war im
Falle eines Angriffs der Zufluchtsort
für die Einwohner. Im Eingangsbereich
der Festung gibt es ein guterhaltenes
Symbol der venezianischen Herrschaft:
dem Koenig von St. Markos. Innerhalb
der Mauern sind Häuser und aussergewöhnliche
byzantinische Kirchen erhalten geblieben.
Einige der wunderbaren Kirchen sind
die Kirchen von Agios Athanasios,
Panagia Mesosporitissa und Agios
Ioannis Prodromos; leider sind alle
für die Öffentlichkeit
unzugänglich. Von Kato Hora
aus führt eine
wunderschöne Steinpflasterstrasse
zu den fabelhalften Kliffen Limionas,
einer Felsenbucht mit feinem, weissen
Sand.
Eine andere Strasse führt
vom Zentrum des mittelalterlichen
Dorfes zur sehr interessanten Sehenswürdigkeit,
der Grotte von Agia Sophia, deren
Eingang als Kirche genutzt wurde
und eine wunderbare ikonenbedeckte
Wand besitzt, die in Felsen gehauen
wurde und wichtige byzantinische
Fresken enthält: es ist das
wunderschöne kleine Kloster
der Panagia tis Orfanis (der Jungfrau
Maria der Waisen).
Eine wundervolle
Schlucht geht durch Mylopotamos und
am Ende befindet sich ein kleiner
Wasserfall von besonderer Naturschönheit, der Fonissa
(Mörderin) genannt wird. Mylopotamos
bietet ein paar Unterkünfte,
ein Restaurant in der Nähe des
Wasserfalls und ein hübsches
Cafe, das Kafenion an. |
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Hora
ist die Hauptstadt von Kythira, am
Südzipfel der Insel erbaut, auf
einem hohen Hügel oberhalb des
Meeres, der einen prächtigen Blick
auf Kapsali bietet. Das Dorf hat eine
wundervolle Mischung aus venezianisch-defensiver
und Kykladen-Architektur.
Die weissen
und blauen kleinen Häuser stehen
neben Gebäuden aus der englischen
und auch venezianischen Zeit, all das
ergibt ein sehr interessantes Bild.
Die Stadt wird von der venezianischen
Festung beherrscht, die 1150 auf einem
Kliff, vom Meer aus unerreichbar, erbaut
wurde. |
| In der Festung sind Ruinen von venezianischen
Gebäuden
und 21 byzantinische Kirchen mit
sehr schönen ikonenbedeckten
Wänden und Fresken erhalten. In
Hora befindet sich eine Filiale der
Nationalbank von Griechenland, die
Telefongesellschaft OTE, eine Post,
eine Polizeistation, viele Hotels,
Zimmervermietungen, Geschäfte,
Bars, Reiseagenturen und exzellente
Tavernen. |
Dieses Dorf liegt
an der Zentralstrasse, 5 km von Hora
entfernt. Es wurde das bedeutendste
Wirtschaftszentrum von Kythira, das
Hotels, Zimmervermietungen, Restaurants,
Tankstellen, viele Geschäfte,
Kaffeehäuser, Motorrad- und
Autovermietungen, Bäckereien
und Reiseagenturen anbietet.
Interessant
in Livadi anzuschauen sind die Kirchen
Agios Andreas (15. Jh.) und Panagia
von Konteletou, die 1551 erbaut wurde;
beide haben erstaunliche Fresken
und bezaubernde Ausblicke auf das
Meer. Viele guterhaltene Landhäuser
der Oberschicht der Hora, die meist
unter der englischen Herrschaft erbaut
wurden, sind sehr interessant anzusehen. |
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