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| Das Gebiet
von Akrotiri besteht aus einer Halbinsel,
die sich nordöstlich der Präfektur
Chania befindet. Im westlichen Teil
der Halbinsel befindet sich der zweite
Flughafen von Kreta. Im Gebiet von
Akrotiri können die Besucher
einige interessante Kloester (Gouverneto,
Agia Triada und Paxinos) und hübsche
Kirchen besuchen, es gibt zahlreiche
Unterkunftsmöglichkeiten verschiedener
Kategorien sowie die Promenadensiedlung
Kalathas, die einen herrlichen Sandstrand
mit Kristallwasser und Touristenunterkünften
hat. Auch weitere schöne Strände
kann man in Akrotiri finden, wie den
Stavros-Strand, der neben weichem
Sand und klarem Wasser auch eine neolithische
Grotte hat, die als Heiligtum ab dem
Ende der Bronzezeit durch alle griechischen
Perioden hindurch diente. |
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KISSAMOS
ODER KASTELLI KISSAMOU |
Kissamos
ist eine wunderschöne Stadt,
die 42 km westlich von Chania liegt.
Es ist die Hauptstadt des Landkreises
mit gleichem Namen und hat etwa 3000
Einwohner. Kastelli Kissamou (Kissamos)
wird von einer herrlichen Landschaft
umgeben und ist an einem ruhigen Strand
mit goldenem Sand und Kieselsteinen
erbaut. Die wirtschaftliche Entwicklung
basiert vorwiegend auf der Weinherstellung
(die Stadt ist das Produktions- und
Handelszentrum des bekannten Kissamos-Weines)
sowie der Öl- und landwirtschaftlichen
Produktion; daher ist die kleine Stadt
kein Touristenort und kein lebhaftes
Gebiet.
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Die Stadt Kastelli Kissamou befindet
sich an der Stelle der antiken Stadt
Kissamos. Diese antike Stadt war der
Hafen der antiken Stadt Polyrenia
(der ältesten dorischen Stadt
Kretas, 7 km südlich von Kissamos)
und war das Marine- und Wirtschaftszentrum
von Westkreta.
Aufgrund ihres Wohlstands und der
Lage der Stadt, war Kissamos immer
gut befestigt; die Stadtmauern wurden
von den Venezianern errichtet und
einige Teile kann man noch in Kissamos
sehen. Die besondere Eigenschaft der
Stadt war die venezianische Festung
(Castello), von der Kastelli ihren
Namen erhielt; da Kreta viele Orte
mit dem Namen Kastelli hatte, wurde
die Stadt Kastelli Kissamou genannt,
so konnte man sie unterscheiden.
In Kissamos gibt es verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten
aller Kategorien sowie einen Campingplatz,
exzellente Tavernen (häufig von
Einheimischen besucht), einige Bars
und traditionelle Cafes.
Regelmässige Busse verbinden
Kissamos mit Chania, und vom Hafen
der Stadt fahren regelmässig
Fähren nach Gythion (Peloponnes)
und zur Insel Kythira ab.
Von Kastelli Kissamou aus kann man
interessante archäologische Stätten
besuchen, wie Polyrenia und Falassarna,
die beeindruckende Topolia-Schlucht,
die kleine Insel Gramvoussa (Pirateninsel),
die idyllische Balos-Lagune, die wundervollen
Sandstrände und ihr Kristallwasser
und die mittelalterlichen Dörfer. |
Platanias
ist ein Dorf, welches etwa 15 km westlich
von Chania liegt und der grösste
touristische Ort Westkretas ist. Das
Dorf erhielt seinen Namen durch die
vielen Platanenbäume (platania
auf griechisch), die am Platanias-Fluss,
an der Mündung, an der sich das
Dorf befindet, stehen.
Zwischen Platanias und Chania gibt
es häufige Busverbindungen, die
meist von den Pauschaltouristen genutzt
werden. Der lebhafte Ort bietet jede
Art an Unterkünften, von luxuriösen
Hotelanlagen bis hin zu einfachen,
familieneigenen Zimmervermietungen.
In Platanias kann man zahlreiche Restaurants,
griechische Tavernen, Bars, Clubs
und Geschäfte sowie auch wunderschöne
lange Sandstrände (mit viel Wind)
und klarem Wasser finden. All diese
gut entwickelten touristischen Einrichtungen
lassen Platanias nicht mehr ganz authentisch
wirken, ist aber ein herrlicher Ort,
an dem man alle Angebote, wie Wassersport
usw. nutzen und geniessen kann. |
Die Kleinstadt Souda
hat etwa 5500 Einwohner und befindet
sich in der Souda-Bucht östlich
von Chania. Der Hafen der Stadt ist
der zweitgrösste auf Kreta und
einer der grössten Häfen
Griechenlands; jeden Tag verbinden
regelmässige Fähren Souda
mit dem Hafen von Piräus. Aufgrund
der strategischen Lage des Hafens
befindet sich eine See-Station der
NATO in der Souda-Bucht.
In der Mitte der Bucht ist eine kleine
Insel; sie hat den gleichen Namen
und inmitten steht eine wunderschöne
venezianische Festung.
Souda bietet alle Unterkunftsarten
sowie Unterhaltung an, und es bestehen
regelmässige Busverbindungen
nach Chania.
Von Souda aus kann man die interessante
Umgebung besuchen, wie Aptera, die
einst eine grosse Stadt Griechenlands
war und man heute noch römische
und byzantinische Überreste sowie
eine türkische Festung sehen
kann. |
Die Kleinstadt Mournies liegt 4 km
südlich von Chania und steht
schon seit der byzantinischen Periode
an ihrem heutigen Ort. Sie wird von
vielen klösterlichen Orten umgeben,
daher kann man wunderschöne Kirchen
und Kloester besuchen.
Mournies ist der Sitz der Gemeinde
mit gleichem Namen, die andere Dörfer
der Umgebung (20) verwaltet und etwa
5300 Einwohner zählt. Sie erhielt
ihren Namen von den vielen Maulbeerbäumen
(mournies auf griechisch), die im
und um das Dorf herum stehen.
Im 17. Jh. war Mournies für die
vielen prächtigen Villen bekannt,
die einheimischen Adligen gehörten.
Eines dieser Schönheiten ist
die dreigeschossige Villa Koukounara
(Kiefer), die man südöstlich
des Dorfes findet und die einst viele
Kaiser, Könige, Königinnen
und Prinzen beherbergte. Diese wunderbare
Villa hat einen herrlichen Garten
mit vielen Blumen, Statuen und Fontänen;
sie wurde prächtig restauriert,
und heute befindet sich eine Abteilung
der griechischen Marine darin.
Mournies ist auch dafür bekannt,
da sie der Geburtsort einer der grössten
Politiker und Staatsmänner Griechenlands
ist: Eleftherios Venizelos. Er organisierte
und leitete die Revolution von Kreta,
daraufhin wurde Kreta im Jahre 1897
unabhängig und er wurde 1913
der Präsident des neuen griechischen
Staates; einige Jahre später
ermordete man ihn.
Sein Haus wurde zu einem Museum umgestaltet,
welches viele persönliche Gegenstände
von Venizelos und Kretas Geschichte
ausstellt.
Regelmässige Busse verbinden
Mournies mit Chania, und Unterkunftsmöglichkeiten,
Tavernen sowie einige Bars und Cafes
kann man in Mournies finden. |
Das grosse
Dorf Nerokouros hat etwa 3500 Einwohner
und befindet sich 5 km östlich
von Chania. Es bietet verschiedene
Unterkünfte aller Kategorien,
viel Unterhaltung und eine Vielzahl
an Restaurants und Tavernen an.
Nerokouros ist für seine minoischen
Gebäude (1600 1700 n. Chr.)
sehenswert, die 1976 von Archäologen
ausgegraben wurden. |
Paleohora ist ein
angenehmes grosses Sommergebiet, welches
sich an der Südwestspitze von
Kreta (75 km von Chania) nahe des
Meeres befindet. Das Dorf ist so gebaut,
dass es die Küste in zwei Teile
teilt und zwei Strände entstehen
lässt: einen Sand- und einen
Kiesstrand, und beide haben Kristallwasser;
einer der Strände ist immer windgeschützt,
sodass man die Wahl hat zwischen entspanntem
Schwimmen und Windsurfen.
Es ist ein lebhaftes Dorf mit einer
Einwohnerzahl von etwa 2000, welches
in der Hochsaison viele Gäste
begrüsst und doch noch einige
Orte für diejenigen bereithält,
die Ruhe suchen.
Paleohora bietet eine grosse Auswahl
an Unterkünften, verschiedene
nationale und ausländische Restaurants,
viele Geschäfte und einige lebhafte
Bars und Clubs, die bis zum Sonnenaufgang
geöffnet sind.
Paleohora war in späteren Perioden
der Haupthafen der Region.
Die venezianische Festung, genannt
Selino, steht in Paleohora und wurde
im Jahr 1280 erbaut, welche ihren
Namen der gesamten Region des südwestlichen
Kretas gab, die von Orina in Selino
umgenannt wurde. Die Römer zerstörten
sie 1332, die Venezianer bauten sie
1334 wieder auf und gründeten
unterhalb eine neue Siedlung für
Grosshändler und Arbeiter, genannt
Vourgos. Im Jahre 1539 wurde die Festung
vom bekannten Piraten Barbarossa zerstört
und im Jahre 1595 restauriert.
Kleine Boote fahren ab Paleohora nach
Agia Roumeli, Hora Sfakion und zur
kleinen Insel Gavdos.
Regelmässige Busse fahren täglich
von Paleohora nach Chania. |
Das
kleine Dorf Therissos wurde am Fusse
des Weissen Berges auf einer Höhe
von 580 m erbaut und liegt 20 km südlich
von Chania. Das Dorf ist für
seine unglaubliche Schönheit
bekannt geworden, durch die Milchwirtschaft
sowie die glorreiche Geschichte; Therisso
spielte in der Geschichte Kretas während
des 19. Jh. eine wichtige Rolle, denn
hier wurden die kretischen Revolutionäre
Vassilis, Stefanos und Giannis Halis
geboren, die an den meisten der grossen
Schlachten gegen die Türken in
Kreta und auf dem Peloponnes teilnahmen.
Doch die grossartige Vergangenheit
des Dorfes und seinen Ruhm hat es
aufgrund Eleftherios Venizelos (der
grosse Politiker und Staatsmann),
der in Therissos seine Hauptquartiere
hatte, als er die Vereinigung Kretas
mit dem neuen griechischen Staat erklärte;
sein Haus wurde zu einem Museum umgewandelt.
Das hübsche Dorf bietet einige
Unterkünfte und exzellente Tavernen,
in denen man die köstlichen einheimischen
Spezialitäten probieren kann.
Die Besucher sollten auch die Grotte
nördlich des Dorfes besuchen,
die etwa 2 ½ Kilometer entfernt
liegt (am linken Ufer des Kladissos-Flusses),
wo Überreste neolithischer und
minoischer Siedlungen entdeckt wurden. |
Frangokastello
ist eines der Wahrzeichen von Kreta
und einer der meistbesuchtesten Orte
der Insel. Er befindet sich an der
Küste, in einer trockenen Ebene,
die von wunderbaren Bergen umgeben
wird. Da hierher nur wenige Busverbindungen
bestehen, empfiehlt es sich, den Ort
mit dem eigenen Auto zu besuchen
man fährt ab der gut ausgebauten
Strasse, die an der Nordküste
anfängt.
Rund um die Festung gibt es einige
exzellente Restaurants sowie viele
Unterkünfte und idyllische Sandstrände
mit klarem, flachem Wasser, die ideal
für Kinder sind.
Diese imposante
Festung wurde im Jahre 1371
von den Venezianern am Strand
erbaut, um sich vor den Piraten
und den ständigen Aufständen
der Einheimischen gegen ihre
Authorität zu schützen.
Die bekannte Schlacht von Frangokastello
fand im Jahre 1828 zur Zeit
des Unabhängigkeitskrieges
gegen die türkische Herrschaft
statt; kretische Truppen (unter
der Führung von Hatzimihalis
Dalianis) suchten in der Festung
Zuflucht, die von den Türken
sieben Tage belagert wurde.
Während der Belagerung
starben der Führer (Dalianis)
und 350 seiner Männer.
Den Einheimischen gelang es,
den Truppen zur Hilfe zu kommen
und gegen die Türken zu
kämpfen, sich zurückzuziehen
und die Männer aus der
Festung zu entlassen. Im Anschluss
zerstörten die Türken
einen Teil der Festung und verliessen
sie in Richtung Nordosten, wo
die Einheimischen sie erwarteten
und ein Gemetzel stattfand.
Seit diesem schrecklichen Ereignis
passiert am Jahrestag der Schlacht
von Frangokastello am 17. Mai
ein eigenartiges Phänomen.
Zur Morgendämmerung marschiert
ein grosse Visions-Prozession
sie sehen aus wie schwarzgekleidete
Personen mit schimmernden Waffen,
die laufen und reiten von
der Ruinen-Kirche Agios Charalambos
zur Festung. Wenn die Prozession
das Meer erreicht hat, verschwindet
sie mit dem ersten Sonnenstrahl.
Dieses Phänomen wird Drosoulites
genannt und dauert etwa 10 Minuten.
Es gab schon einige Erklärungsversuche,
einer von ihnen besagt, es sei
eine Fata Morgana aus Afrika.
Sie erscheint so echt, dass
im Jahre 1890 eine türkische
Armee sie für richtige
Rebellen hielt und das Feuer
eröffnete; das gleiche
geschah im 2. Weltkrieg, als
eine deutsche Patrouille das
Feuer auf die Vision eröffnete. |
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Dies
ist die Hauptstadt der wilden und
unberührten Region Sfakia, die
eine der bergigsten Gebiete auf Kreta
ist; sie befindet sich in der Bergkette
der Weissen Berge, die sehr hoch sind
und zahlreiche beeindruckende und
wunderschöne Schluchten besitzen,
die bekannteste ist die Samaria-Schlucht.
Hora Sfakion liegt 70 km von Chania
entfernt an der Südwestküste
Kretas und bildetet einen wunderbaren
Ausgangspunkt, um die Südküste
von Kreta zu entdecken. Das Dorf ist
sehr traditionell, authentisch und
hat eine ruhige Atmosphäre, die
nur am Nachmittag durch die Ankunft
der kleinen Boote mit Wanderern der
Samaria-Schlucht unterbrochen wird,
doch sie verlassen das Dorf wieder
recht schnell, sodass die Ruhe nach
ein paar Minuten wieder einkehrt.
In Hora Sfakion gibt es an der Promenade
ein paar exzellente Tavernen sowie
eine Vielzahl an einfachen Unterkünften.
Im Dorf können die Besucher einen
ruhigen Kiesstrand besuchen; weitere
schöne Strände befinden
sich in der Nähe des Dorfes.
Hora Sfakion hat 500 Einwohner, die
Fischer, Schafs- und Ziegenzüchter
sind und
köstlichen Käse herstellen,
wie den Anthotiri oder Mizithra. Dieses
Dorf ist einer der besten Orte, um
das traditionelle Kreta kennenzulernen.
Es gibt regelmässige Verbindungen
nach Chania, und von hier aus kann
man die unglaubliche Imbros-Schlucht
oder auch die Samaria-Schlucht besuchen. |
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