Das beeindruckende, befestigte Toplou-Kloster (wird auch
Panagia Akrotiriani genannt) befindet sich 16 km nordöstlich
von Sitia und stammt aus dem 15. Jh. Das Kloster ist bekannt,
da es eine hervorragende Ikone aus dem 18. Jh. beherbergt,
die von Ioannis Kornaros gemalt wurde und 61 Szenen des
orthodoxen Gottesdienstes darstellt.
Das Toplou-Kloster ist auch für seine historische
Vergangenheit bekannt: aufgrund seiner strategischen Position
musste das Kloster viele Angriffe von Aufständigen
über sich ergehen lassen, dies erklärt seine
ungewöhnliche Architektur.
Die Wände, die es umgeben, sind fest und dick, und
am Eingang wurde eine massive, schwere Tür angebracht.
Weit oberhalb der Tür befindet sich ein Loch, von
dem aus die Mönche kochendes Wasser oder Öl
auf die Köpfe der Angreifer schütteten.
|
 |
Mönche am Haupttor.
Doch dies konnte die Revolution nicht stoppen, die bis
zur Vereinigung Kretas mit dem neuen griechischen Staat
und auch während des 2. Weltkrieges, in dem das Kloster
zu einem Widerstandsort gegen die Deutschen umgewandelt
wurde, anhielt.
Das Kloster beherbergt ein kleines Museum, in dem byzantinische
Ikonen und Fresken ausgestellt sind.
Mehr Informationen über das Kloster unter: culture.gr
Mehr Informationen zum Museum unter:culture.gr
| Die
Panagia Kera – Kirche |
|
Die Panagia Kera-Kirche befinde sich 9 km südwestlich
von Agios Nikolaos, nahe des Dorfes Kritsa.
Es ist eine dreischiffige Kirche mit einer Kuppel, mit
vielen Fresken und Ikonen aus dem 14. und 15. Jh., die
als die schönsten in Griechenland bezeichnet werden
und restauriert wurden.
Mehr Informationen zur Kirche unter: culture.gr
|
 |
In diesem Kloster lebte der Mönch Geronotoyannis;
er wurde von den Einheimischen als Heiliger bezeichnet,
da er Wunder geschehen liess und Krankheiten heilte.
Der Mönch liegt im Kloster begraben, und seine Höhle,
in der er einst predigte, kann besichtigt werden; in der
Höhle sind zwei kleine Vertiefungen sichtbar, es
wird geglaubt, dass sie von den Knien des Mönchs
stammen, als er betete.
|
Das Panagia Faneromeni – Kloster |
|
Dieses Kloster steht ein paar Kilometer westlich von Sitia.
Es erhielt seinen Namen (zum Vorschein kommende Jungfrau)
von einer Ikone der Jungfrau Maria, die man in einer kleinen
Grotte nahe der Kirche fand.
Die Hauptkirche des kleinen Klosters besitzt Fresken aus
dem 15. Jh., die leider durch den Rauch, als die Türken
die Kirche anzündeten, schwarz geworden sind. Der
Blick vom Kloster aus ist atemberaubend.
Viele weitere Kloester und wunderschöne byzantinische
und moderne Kirchen kann man in den Dörfern und
Städten der Präfektur Lassithi besuchen.
|