| |
Das neue Dorf wurde von den neuen
Siedlern mit dem Material ihrer
antiken Hauser und der Ruinenstadt
erbaut; es wurde Plaka genannt,
da das Gebiet, wo es erbaut wurde,
sehr flach war (plaka = flach).
In diesem hubschen Dorf konnen die
Besucher einige alte Kirchen sowie
ein Volks- und archaologisches Museum
besichtigen. |
Liegt
auf einem Hugel, oberhalb von Plaka,
dies ist die Siedlung von Kastro.
Sie ist nicht mehr bewohnt und die
Hauser, die ubriggeblieben sind, sind
Ruinen (einige von ihnen wurden restauriert).
Diese Siedlung entwickelte sich und
ihre Einwohnerzahl vergrosserte sich
im Mittelalter, als die Insel in standiger
Gefahr von Piratenuberfallen befand.
Um sich selbst zu schutzen, bauten
sie sich einen Schutz in Form von
dicken Aussenmauern. |
 |
|
Die
Zeit des Wohlstands fur Kastro war
im 18. und 19. Jahrhundert, da es
ein gesundes Klima und grosse Sicherheit
bot sowie den Vorteil, alle sich der
Insel nahenden Schiffe zu beobachten
(da es oberhalb in Milos erbaut war).
Kastro ist wegen seiner hubschen Kirche
und vor allem durch den beeindruckenden
Panoramablick auf die Agais, einigen
Inseln und ganz Milos, sehr sehenswert.
Der Sonnenuntergang von dort ist magisch
und die erstaunlichen Farben werden
jedem in Erinnerung bleiben. |
 |
Adamas
ist der Haupthafen in Milos und die
weissen Hauser des Kustendorfes schimmern
in dem blauen Wasser der Agais.
Dieses Dorf wurde 1835 von Fluchtlingen
aus Sfakia gegrundet, die nach dem
Fehlschlag der Rebellion gegen die
Turken aus Kreta hierher kamen.
Ab der Zeit wurde Adamas historisch
immer bedeutender durch seine grosse
Sicherheit, den Naturhafen und seine
strategische Position im Ost-Mittelmeer. |
Adamas ist von vielen Stranden umgeben
und bietet viele touristische Einrichtungen,
wie Banken, Post, Arzte, Reiseagenturen,
Hafenpolizei, Hotelanlagen und ein
intensives Nachtleben an.
Viele alte Kirchen sowie ein Bergbau-
und kirchliche Museen sind einen Besuch
wert. |
Plakes ist ein
malerisches Dorf, in der Nahe von
Plaka und wird allmahlich eins mit
der Hauptstadt. Es hat viele weissgetunchte
Hauser und enge Strassen, eben ein
typisches Inseldorf. Die Dorfkirche
Agios Charalambos besitzt eine der
altesten Ikonen von Milos.
Am Tag nach Karfreitag versammelen
sich die Leute in Plakes, um die
Zeremonie zu sehen, in der Christus
von einem der drei Kreuze heruntergenommen
wird, das sich auf einem Hugel
oberhalb des Dorfes befindet.
|
| :: |
TRIOVASSALOS
UND PERA TRIOVASSALOS |
Vom Hugel Adamas’ kommend, bevor man
Plaka erreicht, befinden sich die
zwei Dorfer Triovassalos und Pera
Triovassalos; diese zwei Dorfer sind
zu einem Dorf verschmolzen und haben
eine ansehnliche Wirtschaftsentwicklung.
Ihre Namen haben sie von Grunder Andreas
Vassalos erhalten. Sie beide haben
die beheimatete Architektur der Kykladen
und sind sehr beliebt. In Triovassalos
befindet sich die interessante Kirche
Agios Spyridon, die mit der Kirche
Agia Marina vereint ist.
Eine Vielzahl an Geschaften, Cafe’s,
Bars und Zimmervermietungen gibt es
in beiden Dorfern.
Am Ostersonntag wird in diesen zwei
Dorfern gefeiert: die Verbrennung
des Bildnis von Judas. Diese Tradition
ist in verschiedenen Teilen Griechenlands
beibehalten worden und stammt aus
dem fruhen Christentum.
Nach dem Brauch
findet gegenuber der zwei Dorfer ein
Wettbewerb statt; junge Manner aus
jedem Dorf werfen Dynamit in grosse
Felder, und der Gewinner ist dasjenige
Dorf, dessen Werfer die lautesten
Stucke des Dynamits geworfen hat.
|
In der Nahe von Plaka
befindet sich das hubsche Dorf Tripiti,
in einem Gebiet mit einer grossen
Geschichte und welches besonders in
der klassischen und hellenistischen
Periode sehr wohlhabend und erfolgreich
war.
Das Dorf liegt an einem Hugel,
etwas oberhalb des Meeres und hat
seinen Namen von seinem Gebiet, welches
aus weichem, vulkanischen Steinen
besteht und hinterlasst den Eindruck,
als ware es perforiert (= tripiti).
Am hochsten Punkt des Dorfes stehen
malerische, weisse Windmuhlen, einige
von ihnen wurden zu eleganten Zimmern,
die zu mieten sind, umgebaut. Tripiti
ist vor allem fur seine exzellenten
Tavernen bekannt, die hervorragende
Vorspeisen anbieten. |
Klima
ist das malerischste Fischerdorf von
Milos und ist einen Besuch wert. Dieses
sehr schone Dorf befindet sich nahe
Tripiti, an der Seite des Golfes von
Milos.
Die Anschaulichkeit und Schonheit
von Klima kommt von seiner „syrmata“,
welche die Hauser der Fischer auf
Steinen mit hellen, farbigen Holzturen
entstehen liess.
Der Sonnenuntergang ist ein erstaunliches
Erlebnis. |
 |
 |
Dies ist das zweitwichtigste touristische
Gebiet auf Milos; es ist ein charmantes
Fischerdorf, das rund um eine hubsche,
schmale Bucht im Nordosten Milos’
gebaut wurde.
Weissgetunchte kleine Hauser erstrecken
sich an der Kuste und die Dorfkirche
Agia Paraskevi steht auf einem kleinen
Vorgebirge, welches Pollonia uberblickt
und von jedem Punkt des Dorfes zu
sehen ist. Apartments- und Zimmervermietungen,
traditionelle Kaffeehauser und Tavernen
mit frischem Fisch erwarten den Besucher.
Ab Pollonia fahren kleine Boote zu
den kleinen Inseln Kimolos und Glaronissia
(die Seemoeven-Insel). |
Liegt 5 km von Adamas
entfernt; Zefira war im Mittelalter
eine landliche Siedlung, die bis 1767
eine grosse und reiche Stadt war,
und sie die Einwohner nach einer Reihe
starker Erdbeben verliessen, da einige
giftige Gase durch die Erdspalten
austraten und Epidemien auslosten.
Alle Einwohner, die uberlebten, siedelten
in andere Teile von Milos um. |
|
|
|
|
|