sie alle erhalten die echte Volkskunst
der Insel und sind wunderbar in die malerische Landschaft
eingefugt.
Von diesen wundervollen Tempeln des religiosen Glaubens
sind die meisten der Verehrung der Jungfrau Maria gewidmet
(83 orthodoxe und 43 katholische) und etwa 220 sind katholisch.
| Die Kirche des Evangelisten Theotokou (Maria Verkundung) oder die Kirche der Panagia (Jungfrau Maria) |
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Eine alte Legende besagt, dass im 19. Jahrhundert eine
Nonne einen Traum hatte, in dem ihr die Jungfrau Maria
sagte, sie solle an einem speziellen Ort die Ikone der
Jungfrau finden und in ihrem Namen eine Kirche errichten.
Die Nonne Pelagia erzahlte ihren Traum dem Priester des
Dorfes, der die Einwohner von Tinos uberzeugte, an Ausgrabungen
teilzunehmen, um die heilige Ikone zu finden.
Die Ikone der Jungfrau Maria wurde demzufolge am 30. Januar
1833 gefunden und die Einwohner erbauten die beeindruckende
Kirche der Maria Verkundung genau an der Stelle, wo die
heilige Ikone gefunden wurde, die aus dem fruhen Christentum
stammt.
Der Architekt, der die Plane fur die Kirche erstellte,
stammte aus Smyrna, und die Kirche wurde errichtet, indem
die Einwohner – Arme und Reiche – einen Beitrag dazu leisteten.
Sie ist das erste Monument des unabhangigen griechischen
Staates, das wahrend des Unabhangigkeitskrieges erbaut
wurde.
Das architektonische Werk besitzt einen steingepflasterten
Aussenhof von beeindruckender Schonheit und Geschicklichkeit;
die massive Kirche wurde mit dem Baumaterial der antiken
byzantinischen Kirche St. Ioannis errichtet, die einst
an dieser Stelle stand sowie vom Tempel des Dionysus,
der sich auch an dieser Stelle vor der byzantinischen
Kirche befand.
Die heilige Ikone der Jungfrau Maria befindet sich links
neben dem Haupteingang an einer Ikonenwand und ist mit
Geschenken und Widmungen der Glaubigen umgeben, so wie
auch die gesamte Kirche.
Das Innere ist reich mit goldenen und verschiedenen wertvollen
Ikonen verziert.
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an
einem prachtigen Platz von unglaublicher naturlicher
Schonheit. Wahrend der turkischen Besatzungszeit befand
sich dort eine Schule, in der Monche
unterrichteten.
Die Hauptkirche des Klosters beherbergt nennenswerte ikonenbedecke
Wande und wundervolle Ikonen aus dem 18. Jh. Es ist von
einem Volkskundemuseum, einer Bucherei und einem Raum,
dem Apostel Paul gewidmet ist, umgeben.
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Das Kechrovouni-Nonnenkloster
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Dieser grosse Gebaudekomplex wurde im 10. Jh. in
der Nahe des Dorfes Arnados erbaut, im Osten von Tinos
und besteht aus verschiedenen kleinen Kirchen und
zahlreichen Nebengebauden.
Dieses ist das Nonnenkloster, in dem die Nonne Pelagia
(wurde 1970 heilig gesprochen) lebte und die heilige
Ikone fand; ihre einfache, kleine Klosterzelle ist
gut erhalten und kann besichtigt werden; die Kirche
wurde ihr zu Ehren errichtet und feiert die gottliche
Vision am 23. Juli. Viele Nonnen leben noch heute
in diesem Kloster.
Die Hauptkirche ist Koimisis tis Theotokou (Unsere
Dame der Engel) gewidmet und beherbergt einen wunderschonen,
holzgeschnitzten Ikonenstand aussergewohnlichen Handwerks
sowie wundervolle Wandmalereien.
Es gibt auch ein Museum im Kloster, welches alte Ikonen,
hauptsachlich aus dem 18. und 19. Jh., ausstellt sowie
viele nennenswerte kirchliche Objekte und Reliquien.
Die Kunstarbeiten der Nonnen kann man im kleinen Verkaufsraum
des Museums erwerben.
In der Abtei sind verschiedene bedeutende und wertvolle
Reliquien ausgestellt, die von grossem Interesse sind.
Das Kloster feiert seinen Festtag an Maria Himmelfahrt
am 15. August.
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Die Kirche von Eisodeion Theotokou
(Erscheinung der Jungfrau) |
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Diese wunderschone Kirche ist in dem malerischen Dorf
Tripotamos erbaut, im Westteil von Tinos. Sie ist wegen
ihrer schonen Marmorkunstarbeiten, die sie verzieren
und dem kleinen Steinhof, der 1853 angelegt wurde, nennenswert.
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In
dieser Kirche findet an jedem Ostermontag der alte Brauch
des „Tisches der Liebe“ statt, indem das gesamte Dorf,
Katholiken und Orthodoxe, an einem Tisch sitzen,
und wie Bruder und Schwestern zusammen essen.
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Der Schrein der Panagia Vrysiou (Jungfrau
der Springbrunnen) |
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Befindet sich an einem wunderschonen Naturort, nahe
des Meeres, 4 km von Tarabados entfernt, im Westen von
Tinos. Die heutige Kirche des Schreins wurde Ende des
19. Jh. erbaut.
Diese Kirche wurde errichtet, da Anfang des 17. Jh.
die heilige Ikone der Jungfrau (Jungfrau und Kind) aus
dem 15. Jh. gefunden wurde. Panagia Vrysiou wurde ein
religioses Zentrum fur griechische Katholiken.
Die echte Ikone wird aus Sicherheitssgrunden in der
Gemeindekirche in Tarabados aufbewahrt und im heiligen
Altar der Panagia Vrysiou befindet sich eine Nachbildung.
Die Ikone wird nur an den zwei Festtagen (15. August
und am ersten Sonntag im Mai) zu den Feierlichkeiten
nach Vrysi gebracht.
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Die Kirche des Heiligen Herzens
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Diese Kirche wurde 1941 renoviert und gehort zum katholischen
Schrein des heiligen Herzens von Jesus, neben dem orthodoxen
Schrein von Zoodochos Pigi.
Der katholische Schrein wurde der grosste, organisierte
Schrein der griechischen Katholiken, und es kommen Tausende
Glaubige am zweiten Sonntag im Juli zu diesem Fest.
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Die Kirche der Agia Varvara
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Diese imposante Kirche steht in der sudostlichen Bucht
von Agios Ioannis Porto, an einem der schonsten Strände
der Insel.
Es ist eine weissgetunchte Kirche mit klaren
Linien und einem wunderschonen hell-weissem Glockenturm. |