Chania Dörfer, Kreta



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Chania-Dörfer, Kreta, Griechenland: Informationen über die Dörfer auf Chania, Kreta

 

 

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Die Präfektur Chania besteht aus 26 Regionen, die sich alle im westlichen Teil von Kreta befinden.
:: CHANIA STADT
Chania-Dörfer: Chania, die Hauptstadt der Präfektur Chania ist die Hauptstadt und das administrative, ökonomische, wirtschaftliche und Kommunikationszentrum der Präfektur mit gleichem Namen.

Sie hat eine Einwohnerzahl von über 60000 und befindet sich an der Ostküste der Bucht Chania, die auf der Halbinsel erbaut ist.

Chania-Stadt: Mehr Infos...
 
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:: AKROTIRI
Das Gebiet von Akrotiri besteht aus einer Halbinsel, die sich nordöstlich der Präfektur Chania befindet. Im westlichen Teil der Halbinsel befindet sich der zweite Flughafen von Kreta. Im Gebiet von Akrotiri können die Besucher einige interessante Kloester (Gouverneto, Agia Triada und Paxinos) und hübsche Kirchen besuchen, es gibt zahlreiche Unterkunftsmöglichkeiten verschiedener Kategorien sowie die Promenadensiedlung Kalathas, die einen herrlichen Sandstrand mit Kristallwasser und Touristenunterkünften hat. Auch weitere schöne Strände kann man in Akrotiri finden, wie den Stavros-Strand, der neben weichem Sand und klarem Wasser auch eine neolithische Grotte hat, die als Heiligtum ab dem Ende der Bronzezeit durch alle griechischen Perioden hindurch diente.
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:: KISSAMOS ODER KASTELLI KISSAMOU
Kissamos ist eine wunderschöne Stadt, die 42 km westlich von Chania liegt. Es ist die Hauptstadt des Landkreises mit gleichem Namen und hat etwa 3000 Einwohner. Kastelli Kissamou (Kissamos) wird von einer herrlichen Landschaft umgeben und ist an einem ruhigen Strand mit goldenem Sand und Kieselsteinen erbaut. Die wirtschaftliche Entwicklung basiert vorwiegend auf der Weinherstellung (die Stadt ist das Produktions- und Handelszentrum des bekannten Kissamos-Weines) sowie der Öl- und landwirtschaftlichen Produktion; daher ist die kleine Stadt kein Touristenort und kein lebhaftes Gebiet.
Chania-Dörfer: Das Dorf Kissamos von Chania
Die Stadt Kastelli Kissamou befindet sich an der Stelle der antiken Stadt Kissamos. Diese antike Stadt war der Hafen der antiken Stadt Polyrenia (der ältesten dorischen Stadt Kreta’s, 7 km südlich von Kissamos) und war das Marine- und Wirtschaftszentrum von Westkreta.
Aufgrund ihres Wohlstands und der Lage der Stadt, war Kissamos immer gut befestigt; die Stadtmauern wurden von den Venezianern errichtet und einige Teile kann man noch in Kissamos sehen. Die besondere Eigenschaft der Stadt war die venezianische Festung (Castello), von der Kastelli ihren Namen erhielt; da Kreta viele Orte mit dem Namen Kastelli hatte, wurde die Stadt Kastelli Kissamou genannt, so konnte man sie unterscheiden.
In Kissamos gibt es verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten aller Kategorien sowie einen Campingplatz, exzellente Tavernen (häufig von Einheimischen besucht), einige Bars und traditionelle Cafes.
Regelmässige Busse verbinden Kissamos mit Chania, und vom Hafen der Stadt fahren regelmässig Fähren nach Gythion (Peloponnes) und zur Insel Kythira ab.
Von Kastelli Kissamou aus kann man interessante archäologische Stätten besuchen, wie Polyrenia und Falassarna, die beeindruckende Topolia-Schlucht, die kleine Insel Gramvoussa (Pirateninsel), die idyllische Balos-Lagune, die wundervollen Sandstrände und ihr Kristallwasser und die mittelalterlichen Dörfer.
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:: PLATANIAS
Platanias ist ein Dorf, welches etwa 15 km westlich von Chania liegt und der grösste touristische Ort Westkretas ist. Das Dorf erhielt seinen Namen durch die vielen Platanenbäume (platania auf griechisch), die am Platanias-Fluss, an der Mündung, an der sich das Dorf befindet, stehen.
Zwischen Platanias und Chania gibt es häufige Busverbindungen, die meist von den Pauschaltouristen genutzt werden. Der lebhafte Ort bietet jede Art an Unterkünften, von luxuriösen Hotelanlagen bis hin zu einfachen, familieneigenen Zimmervermietungen. In Platanias kann man zahlreiche Restaurants, griechische Tavernen, Bars, Clubs und Geschäfte sowie auch wunderschöne lange Sandstrände (mit viel Wind) und klarem Wasser finden. All diese gut entwickelten touristischen Einrichtungen lassen Platanias nicht mehr ganz authentisch wirken, ist aber ein herrlicher Ort, an dem man alle Angebote, wie Wassersport usw. nutzen und geniessen kann.
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:: SOUDA
Die Kleinstadt Souda hat etwa 5500 Einwohner und befindet sich in der Souda-Bucht östlich von Chania. Der Hafen der Stadt ist der zweitgrösste auf Kreta und einer der grössten Häfen Griechenlands; jeden Tag verbinden regelmässige Fähren Souda mit dem Hafen von Piräus. Aufgrund der strategischen Lage des Hafens befindet sich eine See-Station der NATO in der Souda-Bucht.
In der Mitte der Bucht ist eine kleine Insel; sie hat den gleichen Namen und inmitten steht eine wunderschöne venezianische Festung.
Souda bietet alle Unterkunftsarten sowie Unterhaltung an, und es bestehen regelmässige Busverbindungen nach Chania.
Von Souda aus kann man die interessante Umgebung besuchen, wie Aptera, die einst eine grosse Stadt Griechenlands war und man heute noch römische und byzantinische Überreste sowie eine türkische Festung sehen kann.
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:: MOURNIES
Die Kleinstadt Mournies liegt 4 km südlich von Chania und steht schon seit der byzantinischen Periode an ihrem heutigen Ort. Sie wird von vielen klösterlichen Orten umgeben, daher kann man wunderschöne Kirchen und Kloester besuchen.
Mournies ist der Sitz der Gemeinde mit gleichem Namen, die andere Dörfer der Umgebung (20) verwaltet und etwa 5300 Einwohner zählt. Sie erhielt ihren Namen von den vielen Maulbeerbäumen (mournies auf griechisch), die im und um das Dorf herum stehen.
Im 17. Jh. war Mournies für die vielen prächtigen Villen bekannt, die einheimischen Adligen gehörten. Eines dieser Schönheiten ist die dreigeschossige Villa Koukounara (Kiefer), die man südöstlich des Dorfes findet und die einst viele Kaiser, Könige, Königinnen und Prinzen beherbergte. Diese wunderbare Villa hat einen herrlichen Garten mit vielen Blumen, Statuen und Fontänen; sie wurde prächtig restauriert, und heute befindet sich eine Abteilung der griechischen Marine darin.
Mournies ist auch dafür bekannt, da sie der Geburtsort einer der grössten Politiker und Staatsmänner Griechenlands ist: Eleftherios Venizelos. Er organisierte und leitete die Revolution von Kreta, daraufhin wurde Kreta im Jahre 1897 unabhängig und er wurde 1913 der Präsident des neuen griechischen Staates; einige Jahre später ermordete man ihn.
Sein Haus wurde zu einem Museum umgestaltet, welches viele persönliche Gegenstände von Venizelos und Kreta’s Geschichte ausstellt.
Regelmässige Busse verbinden Mournies mit Chania, und Unterkunftsmöglichkeiten, Tavernen sowie einige Bars und Cafes kann man in Mournies finden.
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:: NEOKOUROS
Das grosse Dorf Nerokouros hat etwa 3500 Einwohner und befindet sich 5 km östlich von Chania. Es bietet verschiedene Unterkünfte aller Kategorien, viel Unterhaltung und eine Vielzahl an Restaurants und Tavernen an.
Nerokouros ist für seine minoischen Gebäude (1600 – 1700 n. Chr.) sehenswert, die 1976 von Archäologen ausgegraben wurden.
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:: PALEOHORA
Paleohora ist ein angenehmes grosses Sommergebiet, welches sich an der Südwestspitze von Kreta (75 km von Chania) nahe des Meeres befindet. Das Dorf ist so gebaut, dass es die Küste in zwei Teile teilt und zwei Strände entstehen lässt: einen Sand- und einen Kiesstrand, und beide haben Kristallwasser; einer der Strände ist immer windgeschützt, sodass man die Wahl hat zwischen entspanntem Schwimmen und Windsurfen.
Es ist ein lebhaftes Dorf mit einer Einwohnerzahl von etwa 2000, welches in der Hochsaison viele Gäste begrüsst und doch noch einige Orte für diejenigen bereithält, die Ruhe suchen.
Paleohora bietet eine grosse Auswahl an Unterkünften, verschiedene nationale und ausländische Restaurants, viele Geschäfte und einige lebhafte Bars und Clubs, die bis zum Sonnenaufgang geöffnet sind.
Paleohora war in späteren Perioden der Haupthafen der Region.
Die venezianische Festung, genannt Selino, steht in Paleohora und wurde im Jahr 1280 erbaut, welche ihren Namen der gesamten Region des südwestlichen Kretas gab, die von Orina in Selino umgenannt wurde. Die Römer zerstörten sie 1332, die Venezianer bauten sie 1334 wieder auf und gründeten unterhalb eine neue Siedlung für Grosshändler und Arbeiter, genannt Vourgos. Im Jahre 1539 wurde die Festung vom bekannten Piraten Barbarossa zerstört und im Jahre 1595 restauriert.
Kleine Boote fahren ab Paleohora nach Agia Roumeli, Hora Sfakion und zur kleinen Insel Gavdos.
Regelmässige Busse fahren täglich von Paleohora nach Chania.
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:: THERISSOS
Das kleine Dorf Therissos wurde am Fusse des Weissen Berges auf einer Höhe von 580 m erbaut und liegt 20 km südlich von Chania. Das Dorf ist für seine unglaubliche Schönheit bekannt geworden, durch die Milchwirtschaft sowie die glorreiche Geschichte; Therisso spielte in der Geschichte Kretas während des 19. Jh. eine wichtige Rolle, denn hier wurden die kretischen Revolutionäre Vassilis, Stefanos und Giannis Halis geboren, die an den meisten der grossen Schlachten gegen die Türken in Kreta und auf dem Peloponnes teilnahmen. Doch die grossartige Vergangenheit des Dorfes und seinen Ruhm hat es aufgrund Eleftherios Venizelos (der grosse Politiker und Staatsmann), der in Therissos seine Hauptquartiere hatte, als er die Vereinigung Kreta’s mit dem neuen griechischen Staat erklärte; sein Haus wurde zu einem Museum umgewandelt.
Das hübsche Dorf bietet einige Unterkünfte und exzellente Tavernen, in denen man die köstlichen einheimischen Spezialitäten probieren kann.
Die Besucher sollten auch die Grotte nördlich des Dorfes besuchen, die etwa 2 ½ Kilometer entfernt liegt (am linken Ufer des Kladissos-Flusses), wo Überreste neolithischer und minoischer Siedlungen entdeckt wurden.
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:: FRANGOKASTELLO
Frangokastello ist eines der Wahrzeichen von Kreta und einer der meistbesuchtesten Orte der Insel. Er befindet sich an der Küste, in einer trockenen Ebene, die von wunderbaren Bergen umgeben wird. Da hierher nur wenige Busverbindungen bestehen, empfiehlt es sich, den Ort mit dem eigenen Auto zu besuchen – man fährt ab der gut ausgebauten Strasse, die an der Nordküste anfängt.
Rund um die Festung gibt es einige exzellente Restaurants sowie viele Unterkünfte und idyllische Sandstrände mit klarem, flachem Wasser, die ideal für Kinder sind.

Geschichte der Festung:
Diese imposante Festung wurde im Jahre 1371 von den Venezianern am Strand erbaut, um sich vor den Piraten und den ständigen Aufständen der Einheimischen gegen ihre Authorität zu schützen.
Die bekannte Schlacht von Frangokastello fand im Jahre 1828 zur Zeit des Unabhängigkeitskrieges gegen die türkische Herrschaft statt; kretische Truppen (unter der Führung von Hatzimihalis Dalianis) suchten in der Festung Zuflucht, die von den Türken sieben Tage belagert wurde. Während der Belagerung starben der Führer (Dalianis) und 350 seiner Männer. Den Einheimischen gelang es, den Truppen zur Hilfe zu kommen und gegen die Türken zu kämpfen, sich zurückzuziehen und die Männer aus der Festung zu entlassen. Im Anschluss zerstörten die Türken einen Teil der Festung und verliessen sie in Richtung Nordosten, wo die Einheimischen sie erwarteten und ein Gemetzel stattfand.
Seit diesem schrecklichen Ereignis passiert am Jahrestag der Schlacht von Frangokastello am 17. Mai ein eigenartiges Phänomen. Zur Morgendämmerung marschiert ein grosse Visions-Prozession – sie sehen aus wie schwarzgekleidete Personen mit schimmernden Waffen, die laufen und reiten – von der Ruinen-Kirche Agios Charalambos zur Festung. Wenn die Prozession das Meer erreicht hat, verschwindet sie mit dem ersten Sonnenstrahl. Dieses Phänomen wird Drosoulites genannt und dauert etwa 10 Minuten. Es gab schon einige Erklärungsversuche, einer von ihnen besagt, es sei eine Fata Morgana aus Afrika. Sie erscheint so echt, dass im Jahre 1890 eine türkische Armee sie für richtige Rebellen hielt und das Feuer eröffnete; das gleiche geschah im 2. Weltkrieg, als eine deutsche Patrouille das Feuer auf die Vision eröffnete.
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:: HORA SFAKION
Dies ist die Hauptstadt der wilden und unberührten Region Sfakia, die eine der bergigsten Gebiete auf Kreta ist; sie befindet sich in der Bergkette der Weissen Berge, die sehr hoch sind und zahlreiche beeindruckende und wunderschöne Schluchten besitzen, die bekannteste ist die Samaria-Schlucht. Hora Sfakion liegt 70 km von Chania entfernt – an der Südwestküste Kreta’s – und bildetet einen wunderbaren Ausgangspunkt, um die Südküste von Kreta zu entdecken. Das Dorf ist sehr traditionell, authentisch und hat eine ruhige Atmosphäre, die nur am Nachmittag durch die Ankunft der kleinen Boote mit Wanderern der Samaria-Schlucht unterbrochen wird, doch sie verlassen das Dorf wieder recht schnell, sodass die Ruhe nach ein paar Minuten wieder einkehrt. In Hora Sfakion gibt es an der Promenade ein paar exzellente Tavernen sowie eine Vielzahl an einfachen Unterkünften. Im Dorf können die Besucher einen ruhigen Kiesstrand besuchen; weitere schöne Strände befinden sich in der Nähe des Dorfes.
Hora Sfakion hat 500 Einwohner, die Fischer, Schafs- und Ziegenzüchter sind und
köstlichen Käse herstellen, wie den Anthotiri oder Mizithra. Dieses Dorf ist einer der besten Orte, um das traditionelle Kreta kennenzulernen. Es gibt regelmässige Verbindungen nach Chania, und von hier aus kann man die unglaubliche Imbros-Schlucht oder auch die Samaria-Schlucht besuchen.
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