Chania Kirchen



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Chania-Kirchen, Kreta: Informationen über die Kirchen auf Chania, Kreta, Griechenland

 

 

Kreta hat sehr viele wunderschöne Kloester, Kapellen und Kirchen, von denen heute eine Menge nur noch Ruinen sind und prächtige Fresken und Ikonen aus den Jahren 961 bis 1204 besitzen. Insgesamt gibt es 300 registrierte byzantinische Kirchen auf Kreta sowie viele katholische Kirchen.
Das Chryssopigi – Kloster

Das Chryssopigi-Kloster (Goldene Quelle) oder auch Zoodochou Pigi (Leben-schenkende Fontäne) befindet sich auf einer kleinen Strasse neben der Hauptstrasse, die von Chania nach Souda führt, 3 km südöstlich der Stadt.
Das Agia Triada – Kloster

Das Agia Triada-Kloster (Heilige Dreifaltigkeit) befindet sich 15 ½ Kilometer nordöstlich von Chania, nahe des Dorfes Koumares im Gebiet von Akrotiri, welches von einer Landschaft mit unglaublichen Naturschönheiten umgeben wird.
 
Im 16. Jh. wurde die kretische Schule der Malerei gegründet, die viele Kunstarbeiten bezugnehmend zur byzantinischen Tradition hervorbrachte. Viele bekannte Maler, die diese Schule besuchten, verzierten die Kirchen der Insel sowie zahlreiche Kirchen in vielen Teilen Griechenlands.
Hier einige aus der Vielzahl der Kirchen und Kloester der gesamten Insel.

Chania-Kirchen, Kreta: Eine Beschreibung der bekanntesten Kirchen auf Chania, Kreta
 
Die Kathedrale von Chania

Diese wunderschöne und imposante Kathedrale befindet sich auf einem Platz östlich der Chalidon-Strasse in der Stadt Chania und wurde etwa im 13. Jh. erbaut. Sie besitzt drei Schiffe, die der Erscheinung der Heiligen Jungfrau, dem Heiligen Nicholaos sowie den Drei Hierarchien gewidmet ist.

Das Agios (Heiliger) Ioannis, der Einsiedler aus der Fremde – Kloster

Das Ruinen-Kloster ist das älteste auf Kreta (etwa im 11. Jh. erbaut). Es befindet sich nahe des Gouverneto-Klosters (nördlich) in einer wilden Schlucht und wurde ganz aus einem Felsen geschlagen; nur seine Westseite wurde erbaut. Die Zellen liegen rund um den Innenhof, und auf der linken Seite sieht man den Eingang der Grotte, in der der Heilige Ioannis, der Einsiedler (Agios Ioannis Erimitis) lebte und starb; diese Grotte ist ein unterirdisches Flussbett mit einem Gesamtareal von 1500 Quadratkilometern und einer Länge von 135 Metern.

Hervorragende Stalaktiten und Stalagmiten verzieren die Grotte, und ein Becken mit Wasser (die Gläubigen bezeichnen es als Heiliges Wasser) befindet sich am Eingang der Grotte. Eine grosse Brücke führt zum Katholikon (Hauptkirche), deren Ruinen aus Steinen und Marmor sehenswert sind.

Die Agioi Anargyroi – Kirche

Diese hübsche Kirche (sie sieht eher wie eine Kapelle aus) findet man hinter dem
Odeon und ist die charmanteste Kirche der Stadt Chania. Sie war die erste Kathedrale Kretas, und die einzigste, in der auch während der osmanischen Herrschaft Gottesdienste durchgeführt wurden. In der Kirche können die Besucher unbezahlbare, hervorragende byzantinische Fresken und Ikonen besichtigen.

Es wurde von der Chartofylakas-Familie aus Chania im 17. Jh. gegründet. Eine Inschrift sowie das Wappen der Familie verzieren das Tor des Klosters. Es wird von einer grossen Mauer umgeben, dadurch erscheint das Kloster wie eine grosse Festung; im Inneren steht die Hauptkirche mit drei Apsiden sowie drei Kuppeln und ist Zoodochou Pigi gewidmet.

Im Kloster gibt es eine Werkstatt, in der Ikonen gemalt werden und religiöse Zeitschriften veröffentlicht werden. Bedeutende kirchliche Dokumente wie auch unbezahlbare alte Manuskripte werden in der Klosterbibliothek aufbewahrt.

Das Gouverneto – Kloster

Dieses Kloster ist auch unter dem Namen „Dame der Engel“ bekannt und befindet sich an der Nordküste des Gebietes Akrotiri, nordöstlich von Chania, 4 km nördlich des Agia Triada-Klosters. Eine festungsartige Anlage umgibt das Kloster (gebaut etwa im Jahre 1548), und es hat 4 Türme, die in den Ecken stehen. Im Kloster gibt es 50 Gewölbezellen.

Die Hauptkirche steht in der Mitte der Anlage, hat drei runde Kuppeln und ist der Erscheinung der Heiligen Jungfrau gewidmet. An der Fassade lässt sich die starke Renaissance der venezianischen Einflüsse durch die Bildhauer-Dekorationen und den Säulen erkennen. Zwei seitliche Kapellen verzieren die Hauptkirche, die dem Heiligen Ioannis, dem Einsiedler aus der Fremde (Agios Ioannis o Xenos oder Erimitis) und den Zehn Heiligen (Agioi Deka) gewidmet sind.

Das Gonia – Kloster (Moni Gonias)

Dieses Kloster steht einen Kilometer nördlich des hübschen Dorfes Kolymbari, welches am Meer liegt, an der Nordküste Kretas, 24 km westlich von Chania und nahe der orthodoxen Akademie von Kreta.

Das Gonia-Kloster wurde im 17. Jh. an einem wundervollen Ort, der von grüner Vegetation umgeben und einen prächtigen Blick bietet, erbaut. Das Kloster ist der Panagia Hodigitria gewidmet und wird von einem Hof umgeben, auf dem sich die Mönchszellen, der Speisesaal, die Abt-Unterkünfte, die Vorrats- und die Kellerräume befinden.

Das Kloster besass einst eine grosse Bibliothek, die im Jahre 1866 von den Türken abgebrannt wurde; nur einige Bücher haben das Massaker überstanden. Ein kleines Museum zeigt eine Sammlung bedeutender post-byzantinischer Ikonen und Schätze mit heiligen Relikten und weiteren unbezahlbaren Gegenständen.

Das Gonia-Kloster diente während des griechischen Unabhängigkeitskrieges (1812) als Krankenhaus, und beherbergte während der deutschen Besatzungszeit eine aktive Widerstandsbewegung.
Die Hauptkirche wurde in Form eines Kreuzes erbaut, sie hat eine runde Kuppel und zwei seitliche Kapellen, die Zoodochou Pigi und dem Heiligen Ioannis, dem Theologen, gewidmet sind.

Der beeindruckenste Teil des Klosters ist seine Fassade, die ein echtes Architekturwunder ist: es wurde aus pinkfarbenen Korallensteinen erbaut und hat zwei grosse dorische Säulen sowie ein korinthische Säule, die den Eingang verzieren.

Ein hervorragender Kirchenturm mit drei Glocken steht auf der Spitze der Fassade. Die Rolle des Klosters war während der Revolution gegen die türkische Herrschaft sehr bedeutend; als es von den Türken zerstört wurde, haben es die Mönche wiederaufgebaut.

Im Jahre 1833 beherbergte das Kloster ein Internat, welches eine Zeit lang bestand. Ebenfalls gibt es eine wunderschöne Bibliothek (sie ist ein kleines Museum), die seltene Bücher sowie wertvolle Ikonen, die vom bekannten religiösen Maler Mercurius aus Santorini gemalt wurden, ausstellt.

Die Agia Magdalini – Kirche

Die Agia Magdalini-Kirche befindet sich in der Stadt Chania im Halepa-Viertel. Sie wurde bezugnehmend zum russisch-byzantinischen Architekturstil im Jahre 1903 erbaut, in der Periode, als Prinz Georgios der Hohe Beauftragte war.

Das Chrysoskalitissa – Nonnenkloster

Dieses wunderschöne weissgetünchte Nonnenkloster wurde auf einem Felsen, an der Stelle einer klösterlichen Gemeinde an der Westküste Kretas (72 km südwestlich von Chania) erbaut. Der Blick vom Kloster ist herrlich.

Die Hauptkirche des Klosters hat zwei Schiffe, die der Erscheinung der Jungfrau sowie der Heiligen Dreifaltigkeit gewidmet sind.
Einige Zimmervermietungen stehen in der Siedlung mit gleichem Namen, nahe des Klosters, zur Verfügung. In der Präfektur Chania gibt es noch weitere Ruinen- oder gut erhaltene Kloester und Kapellen.

Eine von ihnen ist die Rotonda des Erzengels Michael, die sich im Dorf Kato Episkopi befindet, 10 km südlich von Kolymbari; sie hat einen wunderschönen Mosaikfussboden und wertvolle Fresken von byzantinischen Künstlern des 12. Jh.
Ebenfalls sehenswert sind die wundervollen Fresken aus dem 15. Jh. in der Agios Georgios-Kirche im Dorf Alikianos (13 km südwestlich von Chania) sowie die exquisiten Mosaiken, die die moderne Sougia-Kirche beherbergt – sie stammen aus einer frühchristlichen Kirche (aus dem 6. Jh.), die heute eine Ruine ist.
Fotos der Kirchen in Chania:
Die Agia Magdalini – Kirche
 
Die Agia Katerini – Kirche
 
Das Agios Frangiskos – Kloster

Die Agios Ioannis - kirche
 
Die Agios Nikolaos - kirche von Chania
 
Die Kathedrale von Chania

Die Profitis Ilias - kirche
 
Das Gouverneto – Kloster
 
Das Agia Triada – Kloster

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